Liebe Besucherin, lieber Besucher der Webseite des Fischereiverbandes Millstätter See,


ich darf Sie recht herzlich willkommen heißen und hoffe, dass wir Sie umfassend informieren können. Als Obmann möchte ich Ihnen mein Arbeitsfeld näher darstellen.

Ich durfte im Jahr 2016 mit Vertretern der Bundesforste (ÖBF) mehrere Gespräche führen und den neuen Pachtvertrag ausverhandeln. Mittlerweile ist dieser Pachtvertrag (für die nächsten 10 Jahre) unterschrieben und wir können uns wieder intensiv um den Millstätter See kümmern.
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Der Fischereiverband ist der größte Bewirtschafter des Millstätter Sees (Gesamtfläche 1.360,70 ha). Wir haben 56,68% der Wasserfläche in Bewirtschaftung; die Millstätter Seelehensbesitzer bearbeiten 28,40% der Fläche als privates Lehen und die Fischzucht Soravia 14,92%.
Eine besondere Aufgabe des Fischereiverbandes ist die Mitwirkung am Fischbesatz im Millstätter See. Dazu besteht eine Interessensgemeinschaft, die sich im Frühjahr 2015 neu organisiert hat.

Unser Pachtvertrag mit den Bundesforsten verpflichtet uns, jährlich um mindestens 20.350 Euro Besatzmaterial anzukaufen. Die privaten Seelehensbesitzer bringen 16.000 Euro für den Besatz auf. Die Vollversammlung bzw. der Vorstand der IG hat jährlich die Besatzmaßnahmen zu koordinieren und festzulegen.

Neben der Zusammenarbeit mit den Millstätter Seelehensbesitzern pflege ich gute Kontakte zum privaten Seelehensbesitzer Soravia. So ist es uns für das Jahr 2013 erstmals gelungen, eine Kombikarte zu schaffen, mit der Fischer (Mitgliedschaft in den Vereinen in Spittal, Seeboden, Millstatt und Döbriach/Radenthein ist Voraussetzung) sowohl im Verbandswasser als auch im ehemaligen Klingerschen Seelehen, das Soravia gehört, eine Jahreskarte kaufen können. Seit 2015 ist sie auf die gesamten Seelehen der Fischerei Soravia ausgedehnt. Damit haben die Fischer die Möglichkeit, 1.000 ha unseres Sees zu befischen. Ausgegeben wird die Karte für 2017 wiederum im Tourismusbüro in Seeboden.

Meine Entscheidungen als Obmann werden allerdings nie Alleinentscheidungen sein. Ich pflege mit Herbert Ambrosch, Fischereiverwalter des Verbandes, ein kollegiales und freundschaftliches Verhältnis. Das bedeutet, dass wir Entscheidungen in fischereirechtlichen Belangen immer gemeinsam herbeizuführen versuchen. Miteinbezogen sind dabei die Meinungen (und Rechtstipps) des Landesfischerei-Inspektors, Dr. Wolfgang Honsig-Erlenburg, seines Stellvertreters, Mag. Thomas Friedl, und natürlich auch jene des Obmannes des Fischereirevierverbandes, Mag. Gert Gradnitzer.
Daneben gibt es im Fischereiverband Millstätter See das Gremium des Vorstandes, in dem fischereirelevante Entscheidungen gemeinsam beschlossen und umgesetzt werden.


Für Anregungen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Vizebgm. Ino Bodner, Obmann (+43 664 1135976)
Herbert Ambrosch, Fischereiverwalter (+43 676 4007090)
Susanne Kuttin, Buchhaltung und Schriftführung, Organisation Kristall-Renke (+43 4762 81255 12)