| Fischreichtum im Millstätter See | |
Der Sportfischer findet im Millstätter See eine artenreiche Fischfauna vor und er kann je nach Neigung, Können und Erfahrung den Fischfang im Rahmen des geltenden Kärntner Fischereigesetztes auf verschiedene Art und Weise betreiben. |
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| Als besondere Herausforderung für den erfahrenen Sportangler bietet sich das Fischen von Maränen (Reinanken), Seesaiblingen und Seeforellen vom Boot aus an. |
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| In der freien Wasserzone des Millstätter Sees lebt die große Maräne (eine Reinankenart), ein Edelfisch aus der Familie der Coregonen. Sie ernährt sich von tierischem Plankton, Mückenlarven, Insekten, Bodentieren usw. und erreicht eine Länge bis über 80 cm mit einem Gewicht von ca. 5 - 6 kg. |
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| Auch die Seeforelle hat in dieser Region ihren Lebensraum. Dieser Edelfisch wird 8 bis 10 kg schwer und ist ein Raubfisch. An weiteren Salmoniden kommt im See noch der Seesaibling vor. | |
| Im Uferbereich finden wir zahlreiche Arten von Weiß- bzw. Friedfischen wie Laube, Rotauge, Aitel (Döbel), Barbe, Schleie und Karpfen sowie die Raubfische Wels, Hecht, Zander, Barsch und Aal. |
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| Auch gewähren die lokalen Bootsvermieter für Sportangler günstige Tarife, sodass durch das Fischen vom Boot aus die Geldbörse nicht allzu stark belastet wird. | |
| Fischereimuseum in Seeboden: Das Gebäude wurde im Zeitraum von 1609 bis 1638 im Stil eines typischen Kärntner Rauchstubenhauses erbaut. 1918 kaufte Baron Klinger von Klingerstoff das Seelehen mit dem Fischerhaus Brugger den Fürsten von Porcia ab, zusammen mit dem Schloss Porcia in Spittal. 1979 schenkte die Witwe des Barons das Haus dem Verein Bezirksheimatmuseum Spittal/Drau (Museum für Volkskultur) mit der Auflage, darin ein Museum zu errichten, um den Abriss des Gebäudes zu verhindern. 1980 wurde es unter der Leitung des Oberkärntner Museumsgründers Helmut Prasch als 1. Kärntner Fischereimuseum eröffnet. 1996 erfolgte eine inhaltliche Neugliederung durch Fritz Rathke. 2011 wurde das Fischereimuseum neu eröffnet und kann wieder besucht werden. |
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